Aufruf an Frauen: Schreiben Sie Briefe an Mädchen in Not!

Frauen schreiben Briefe an Mädchen in Not

Was hat mir in einer Krise geholfen? Warum bin ich nicht verzweifelt? Was hat mir Mut gemacht und Trost gespendet? Das FeM Mädchenhaus Frankfurt lädt Frauen ein, Mädchen in Not Briefe zu schreiben. Die Briefe sollen den Mädchen Wege aus der Krise aufzeigen und sie darin bestärken, ihren Weg zu gehen. Für die Darstellung können Erlebnisse aus dem eigenen Leben gewählt werden. Die Pädagoginnen von FeM geben die „stärkenden Worte“ an die Mädchen in den Einrichtungen des Mädchenhauses weiter.

Im FeM Mädchen*haus Frankfurt finden Mädchen und junge Frauen Hilfe, Schutz und Zuflucht, die sexualisierte, körperliche oder psychische Gewalt erlebt haben. Viele von ihnen sind traumatisiert. Zugleich sind sie ganz normale Teenager mit den typischen Problemen und Nöten dieses Alters – vom Ärger mit den Eltern, über Schulprobleme bis hin zu Liebeskummer, Fragen zur Berufswahl und ersten Schritten ins Erwerbsleben. Das Thema des Briefs kann aus dieser Bandbreite an Herausforderungen frei gewählt werden.

Wichtig ist, dass die Briefe keine expliziten Gewaltdarstellungen enthalten, um eine weitere Traumatisierung zu vermeiden. Der fertige Brief ist einzureichen als Worddokument beim Förderverein mit dem Betreff „Stärkende Worte“: foerderverein [at] fem-maedchenhaus.de . Die Pädagoginnen machen sich mit den Inhalten der Briefe vertraut und leiten sie an die Mädchen situationsabhängig weiter. Weitere Informationen zum genauen Procedere, Ideen für Themen  und Beispielbriefe finden Sie auf der Schutzengel-Seite unter: https://www.fem-schutzengel.de/staerkende-briefe

Das Projekt „Stärkende Worte“ wird gefördert von der Stiftung Citoyen – Aktiv für Bürgersinn.

 

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