Studie Bedürfnisse und Versorgung junger Frauen in Gewaltverhältnissen

Studie Bedürfnisse und Versorgung junger Frauen in Gewaltverhältnissen

Von 2017 bis 2019 wurde unter Federführung von Dr. Milena Noll an der Goethe Universität Frankfurt am Main in einer Studie zu den Problemlagen von jungen volljährigen Frauen* zwischen 18 und 21 Jahren in akuten Gewaltverhältnissen sowie den Perspektiven der Akteur*innen der Kinder- und Jugendhilfe geforscht. Die Ergebnisse der Studie und die Handlungsempfehlungen liegen jetzt als Buch vor. Sie sind Grundlage der Weiterentwicklung der Schutzwohnungen FemJa, die im Sommer 2020 kurzfristig stillgelegt werden mussten. 

Einen Kurzbericht zur Studie "Kommunale Hilfen zwischen Frauen- und Jugendschutz –  Bedürfnisse und Versorgung junger volljähriger Frauen in akuten Gewaltverhältnissen“ (BuvFiG) finden Sie auf dieser Website unter der Rubrik FemJa. Folgend Sie hierfür einfach diesem Link.

Die Studie wurde realisiert mit Mitteln des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration.

Weiterentwicklung FemJa

Aktuell arbeitet FeM, unterstützt von der Crespo Foundation, an einer konzeptionellen Justierung und Weiterentwicklung des Angebots FemJa. Auf Basis der Erfahrungen mit den Schutzwohnungen FemJa und vor dem Hintergrund der Ergebnisse der Studie soll in den nächsten Jahren ein mehrstufiges Betreuungs- und Wohnkonzept für von Gewalt bedrohte junge Volljährige realisiert werden. Der Neustart dieses Angebots wird rechtzeitig auf der Webstie von FeM bekannt geben. Als nächster Schritt ist in 2022 die Ergänzung der Notbetten und des Betreuungsangebots der mobilen Beratung (moBBI) geplant.