Traumapädagogik

Sexualisierte Gewalt - Grundlagenwissen und Kommunikation mit Betroffenen

Das Thema sexualisierte Gewalt kann uns in allen pädagogischen Feldern begegnen.Es ist ein Thema, das uns die Sprache verschlagen und schnell zu Unsicherheit und Überforderung der Fachkräfte führen kann, aber auch manchmal bagatellisiert wird.

Das Lebensgefühl von Kindern und Jugendlichen, die sexualisierte Gewalt erleben oder erlebt haben, ist massiv erschüttert. Die erfahrene Gewalt hat große Auswirkungen u.a. auf die Entwicklung von Selbstwert, Vertrauen, Beziehungsfähigkeit und Selbstakzeptanz.

In den meisten Fällen sind die Täter_innen Familienangehörige der Kinder oder Menschen aus dem nahen Umfeld. Dies macht es den Betroffenen zusätzlich schwer sich anzuvertrauen. Die Betroffenen wünschen sich, dass der Mißbrauch aufhört und gleichzeitig unterliegen sie häufig einem massiven Schweigegebot.

In dieser Fortbildung werden wir Grundlagenwissen zu dem Thema sexualisierte Gewalt vermitteln und uns die Situation betroffener Kinder und Jugendlicher genau anschauen, um sie besser verstehen zu können und mehr Sicherheit im Umgang mit sexualisierter Gewalt zu erlangen.

Mit folgenden Fragen werden wir uns beschäftigen:

Was brauchen die betroffenen Kinder, um uns Pädagog_innen als vertrauenswürdig zu erleben und über die Gewalterfahrung sprechen zu können? Welche  Aspekte sind konkret in der Kommunikation mit betroffenen Kindern und Jugendlichen zu beachten?

zweitägige Fortbildung vom 01.11.18 bis 02.11.18, jeweils 10-17 Uhr

Zielgruppe: Kolleg_innen aus pädagogischen und beraterischen Arbeitsfeldern

Ort: Hogan Lovells International LLP, Untermainanlage 1 , 60329 Frankfurt

Kosten: 170 Euro  Referentinnen: Kathrin Pickel und Lisa Ohlerich    

Bitte melden Sie sich verbindlich an unter: maedchenberatung [at] fem-maedchenhaus [dot] de

Workshop Traumapädagogik

In der Sozialen Arbeit werden wir oft mit Menschen - Kindern,Jugendlichen wie auch mit Erwachsenen - konfrontiert, die existenzielle Erfahrungen in ihrem Leben machen mussten.Seien es Vernachlässigungen in der Kindheit, körperliche und/oder sexuelle Gewalt, Kriegs- und Fluchterfahrungen und vieles mehr.

Einmalige traumatische Erlebnisse oder auch über Lebensspannen hinweg lang anhaltende Erfahrungen haben das Leben dieser Menschen maßgeblich geprägt.In ihrem Leben ist nichts mehr so, wie es mal war. Das Ausmaß dieser Erfahrung(en) und die Folgen werden dabei häufig unterschätzt.Die Syptomvielfalt und die unterschiedliche Art und Weise der Ausprägung posttraumatischer Folgeerkrankungen erschweren häufig unsere Arbeit mit traumatisierten Menschen.Die Fortbildung gibt einen Einblick in das große Feld von Trauma und posttraumatischen Belastungsstörungen. Einige einfache Stabilisierungstechniken werden vermittelt.Des Weiteren arbeiten wir exemplarisch an Fällen aus der Praxis.Diskussionsrunden und Kleingruppenarbeit runden die zweitägige Fortbildung ab.

Für 2019 ist ein Traumaworkshop in Planung. Der Termin wird demnächst hier veröffentlicht.