FemJa-Schutzwohnungen

Die Schutzwohnungen FemJa, ein Hilfsangebot für junge Frauen von 18 bis 21 Jahren, wurde vorrübergehend still gelegt. Es sind zur Zeit keine Aufnahmen möglich. Hilfesuchende, die kurzfristig Hilfe benötigen, können sich an die Mobile Beratung (moBBI) von FeM wenden. Dort gibt es Unterstützung durch eine Beratung sowie bei Bedarf und - wenn ein Platz frei ist - eine Notunterkunft.

Weiterentwicklung FemJa

Aktuell arbeitet FeM, unterstützt von der Crespo Foundation, an einer konzeptionellen Justierung und Weiterentwicklung des Angebots FemJa. Auf Basis der Erfahrungen mit den Schutzwohnungen FemJa soll in den nächsten Jahren ein mehrstufiges Betreuungs- und Wohnkonzept für von Gewalt bedrohte junge Volljährige realisiert werden. Der Neustart dieses Angebots wird rechtzeitig bekannt geben. Als nächster Schritt ist in 2022 die Ergänzung der Notbetten und der Betreuung des Angebots der Mobilen Beratung geplant.

Studie Goethe Universität Frankfurt am Main

Von 2017 bis 2019 wurde unter Federführung von Dr. Milena Noll an der Goethe Universität Frankfurt am Main in einer Studie zu den Bedürfnissen von Hilfesuchenden dieser Altersgruppe sowie den Perspektiven der Akteur*innen der Kinder- und Jugendhilfe geforscht. Die Ergebnisse und Handlungsempfehlungen finden Eingang in der Weiterentwicklung des Angebots FemJa. Sie sind in einem Buch unter dem Titel: "Kommunale Hilfe zwischen Frauen- und Jugendschutz" veröffentlicht worden, das ab sofort erworben werden kann.

Die Studie wurde realisiert mit Mitteln des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration.

Einen Kurzbericht zur Studie finden Sie hier: zum Kurzbericht